Eizellspende

Für die Verwirklichung Ihres Traums gibt es viele Möglichkeiten. Die Solidarität anderer öffnet weitere Türen.

Wie wird sie durchgeführt?

Eine Eizellspende wird dann empfohlen, wenn die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft mit den eigenen Eizellen sehr gering ist oder ihre Verwendung unmöglich ist, weil sie nicht vorhanden sind oder andere Gründe gegen ihre Verwendung sprechen. Es handelt sich um eine In-vitro-Fertilisation, bei der die Eizellen von einer Spenderin stammen. Nachdem sie im Labor befruchtet wurden, ist das Verfahren dasselbe wie bei jeder anderen FIVET/ICSI. Die Embryonen werden einige Tage lang kultiviert und dann in die Gebärmutter der Empfängerin transferiert.

Next Fertility ProCrea bietet dank eines internationalen Spezialistennetzes im Bereich der assistierten Reproduktion Paaren, bei denen eine Indikation zur Eizellspende besteht, eine umfassende Unterstützung bei der Diagnostik und der Behandlung an. Dank unserer Zusammenarbeit mit dem Zentrum Le Betulle in Appiano Gentile (COMO – Italien) und dessen Nähe zu unserem Sitz in Lugano können wir die Paare bei jedem Schritt unterstützen.

Alle Spenderinnen der Next Fertility Group durchlaufen eine umfassende Reihe von medizinischen, genetischen und psychologischen Tests, bevor sie in unser Eizellspendeprogramm aufgenommen werden.

Je nach Herkunft der Samenprobe bestehen mehrere Möglichkeiten:

  • Eizellenspende und Spermien des Paars. . Die Spermien stammen aus einer Spermienprobe des Partners der Patientin.
  • Eizellenspende und Spermien von einem Spender. Der Samen stammt aus einer Keimzellenbank.

Für wen ist diese
Möglichkeit geeignet?

Eine Eizellspende wird in folgenden Fällen empfohlen:

  • Fortgeschrittenes Alter der Mutter
  • Vorzeitige Menopause oder vorzeitiges Versagen der Eierstöcke
  • Fehlen der Eierstöcke: angeboren oder nach operativer Entfernung
  • Wiederholtes Versagen anderer Techniken für die assistierte Reproduktion
  • Die Verwendung der eigenen Eizellen ist aufgrund einer genetischen Erbkrankheit, die auf die Nachkommen übertragen werden kann und durch die Anwendung der genetischen Präimplantationsdiagnostik (PGD) nicht vermieden werden kann, nicht angezeigt
  • Sonstiges

Auswahl der Spenderin

Die Spenderin wird auf Grundlage der phänotypischen Merkmale der Eizellenempfängerin und unter Berücksichtigung ihrer Blutgruppe ausgewählt. Wir können auch ein „genetisches Matching“ für den Partner und die Spenderin oder unter den Spendern (genetische Kompatibilitätstests) durchführen, um das Risiko der Übertragung einer genetischen Krankheit auf die Nachkommen nach Möglichkeit weiter zu verringern, denn alle unsere Spenderinnen werden einer umfassenden Reihe von klinischen, genetischen und psychologischen Tests unterzogen.

Vorbereitung der Samenprobe

Die Samenprobe muss entsprechend aufbereitet werden, damit sie nicht nur eine optimale Konzentration an beweglichen Spermien enthält, sondern die Eizelle auch befruchten kann.

Wenn Samen von einem Spender empfohlen wird, wird diese Probe vorab immer eingefroren und in den Samenbanken der Gruppe Next Clinics gelagert. In beiden Fällen arbeiten die Biologen sie im Labor mit einem speziellen Verfahren, der sog. Spermienkapazitation, auf, um die Spermien mit der besten Beweglichkeit zu selektieren.

Befruchtung und Kultur

Die Embryologen befruchten die Eizellen mit der ICSI-Technik (intrazytoplasmatische Spermieninjektion). Bei dieser Methode wird für jede einzelne Eizelle ein einziges Spermium ausgewählt und dann in diese injiziert. Diese Technik ist sehr präzise und erleichtert die Fusion der Kerne der beiden Zellen. Die befruchteten Embryonen müssen dann 5 – 7 Tage im Kulturmedium verbleiben. Während dieser Zeit entwickeln sie sich zu Blastozysten.

In den Laboren von Next Fertility wird die sog. „Time-Laps“-Technik eingesetzt, mit der die Entwicklung des Embryos in Echtzeit überwacht werden kann. Auf diese Weise werden die morphokinetischen Veränderungen sehr umfassend ausgewertet und das Entwicklungsstadium der Embryonen/Blastozysten verfolgt.

Die entstanden Blastozysten werden dann bis zum Tag des Embryotransfers kryokonserviert. Wenn der Embryo im italienischen Partnerzentrum eingesetzt wird, werden die Embryonen von einem speziell autorisierten Kurierdienst transportiert.

Vorbereitung der Gebärmutterschleimhaut

Ziel dieser Phase ist es, die Gebärmutterschleimhaut der Empfängerin so vorzubereiten, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Embryo einnistet, maximiert wird. Hierzu werden Östrogene und Progesteron verabreicht, denn diese Hormone tragen zur ordnungsgemäßen Entwicklung der Gebärmutterschleimhaut, der Schicht der Gebärmutter, in die sich der Embryo einnistet und in der sich das zukünftige Baby während seines intrauterinen Lebens entwickelt, bei.

In dieser Phase werden Ultraschalluntersuchungen durchgeführt und die Hormonspiegel gemessen, um zu überprüfen, ob die Gebärmutterschleimhaut richtig vorbereitet ist.

Transfer des Embryos

Unter Transfer des Embryos wird das Einsetzen des Embryos in die Gebärmutterhöhle verstanden.

Für den Transfer wird ein Embryo im Embryo/Blastozysten-Stadium (ca. 3 – 5/6 Tage des embryonalen Lebens) verwendet, und der Eingriff wird in unserem italienischen Partnerzentrum mit einem dünnen Transferkatheter durchgeführt.

Der Vorgang ist vollkommen schmerzlos und erfolgt ambulant.

Schwangerschaftstest

Wenn die Zeit des sog. „Wartens auf Beta“ (9 – 14 Tage nach dem Transfer) abgelaufen ist, wird eine Blutprobe für den Schwangerschaftstest entnommen. Hierbei versuchen wir, das Hormon β-hCG (humanes Choriongonadotropin), das der Embryo nach seiner Einnistung in die Gebärmutterschleimhaut erzeugt, nachzuweisen.

Wenn der Beta-Test positiv ist, führen wir in den folgenden Wochen eine Ultraschalluntersuchung durch, um das Vorhandensein der Fruchtblase in der Gebärmutter zu bestätigen und den Herzschlag des heranwachsenden Babys zu beobachten.

Haben Sie mehr Fragen? Wir freuen uns, Ihnen behilflich sein zu dürfen.

Kontaktieren Sie uns und wir werden all Ihre Zweifel bezüglich der Behandlungen, Techniken und Angebote beseitigen